| Spaß in fremden Kleidern |
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| von Elvi Plitt | |||||||
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Spaß in fremden Kleidern – TravestiekomödienLaut Sigmund Freud ist die unbewusste Einordnung des Gegenübers in die Kategorie männlich oder weiblich die erste Unterscheidung, die Menschen in Sekundenschnelle im Kontakt mit anderen vornehmen und jeder hat den Wunsch, diese Unterscheidung möglichst schnell einwandfrei treffen zu können. Nun ist zwar die Psychoanalyse an sich nicht unbedingt eine lustige Angelegenheit, das filmische Verwirrspiel mit diesem Grundbedürfnis hat aber in der Filmgeschichte bereits mehrfach für höchst amüsante Ergebnisse gesorgt. Wie die Komödien ICH WAR EINE MÄNNLICHE KRIEGSBRAUT (1949) von Howard Hawks, Sydney Pollacks TOOTSIE (1982), Blake Edwards VIKTOR UND VIKTORIA (1982) sowie Billy Wilders MANCHE MÖGENS HEISS (1959) zeigen, bietet die bewusste Überschreitung und Vermischung der Grenzen zwischen den Geschlechtern dem Publikum in vielerlei Hinsicht Grund zum Lachen. Während dabei in ICH WAR EINE MÄNNLICHE KRIEGSBRAUT, TOOTSIE und MANCHE MÖGEN`S HEISS mit Cary Grant, Dustin Hoffman, Jack Lemmon und Tony Curtis als Frauen verkleidete Männer im Zentrum der Filmkomödien stehen, agiert in VIKTOR UND VIKTORIA Julie Andrews als Frau in Männerkleidung. Der besondere Clou ihrer Verwandlung: Sie spielt eine Frau, die vorgibt ein Mann zu sein, der dann wiederum als Graf Viktor Grazinski in Travestieshows in die Rolle von Frauen schlüpft.
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