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It’s a long, lonely journey from death to birth |
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von Steffen Wagner
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Page 1 of 4 Gus Van Sants Todestrilogie
Sterben, töten und getötet werden – wenn auf der Leinwand ein Leben beendet wird, ist die Aufmerksamkeit des Publikums garantiert. Der Spannung die das Drama des Überwechselns vom Leben zum Tod bietet, haben nicht nur Literaten und Schriftsteller, sondern auch Drehbuchschreiber und Regisseure in allen Zeiten als großes Thema genutzt. Mit dem Tod bekommt jede Geschichte eine zusätzliche Dimension. Als ultimative Grenzerfahrung spielt der Tod deshalb in den klassischen Genres Krimi, Western, Kriegs- und Actionfilm eine Hauptrolle, zumal er sich auf vielfältige Art und Weise ins zenieren lässt. Aber auch im Autorenfilm bekommt der finale Akt im Leben eines Menschen immer wieder Leinwandzeit. Gus van Sant eröffnet mit seiner Death Trilogy „Gerry“ (2002), Elephant“ (2003) und „Last Days“ (2005) Perspektiven auf das Todesmotiv, die über den Einsatz des Todes als Spannungs- oder Plotelement weit hinausgehen. Der Tod ist die letzte Grenze, die wir nicht überschreiten können, eine Grenzerfahrung, über die wir nichts wissen. Vom danach kann ein Filmemacher alles oder auch nichts zeigen, was er zeigt, ist reine Spekulation. Van Sant nimmt drei Vorfälle aus der Wirklichkeit und verarbeitet sie zu Filmen, in denen er die Figuren auf dem Weg bis zur Grenze begleitet. Vom Danach zeigt er nichts und er verzichtet auf eine Klärung des Warum? - das Rätselhafte des Todes bleibt unangetastet.
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