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von Steffen Wagner
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Page 1 of 4 Da hast Du Dein Halsband zurück
Der Hund ist der beste Freund des Menschen, sagen die Menschen, die einen Hund haben. Ob der Mensch der beste Freund des Hundes ist, bleibt ungeklärt, weil die Hunde, die einen Menschen haben, über ihre Beziehung zum Zweibeiner konsequent die Aussage verweigern. Auch im Film sind Herr und Hund ein beliebtes Paar. Der Klassiker ist natürlich der Urvater aller Hunde-Filme Lassie Come Home von 1943 (auf deutsch als Heimweh erst 1950 im Kino) und seine zahlreichen Nachfolgefilme. Zum kulturellen Phänomen wurde Lassie durch die Fernsehserie mit über 400 Folgen von 1954 bis 1974. Zwei Jahrzehnte und in ungezählten Wiederholungen bis heute verfolgen Generationen von Zuschauern die rührselig-staunenswerten Abenteuer von Lassie, Timmy und vieler anderer Jungen. Es sind eigentlich immer Männer und Hunde oder Jungen und Hunde, die ein Gespann bilden. Einzig Elisabeth Taylor gelang es in Courage of Lassie (1946) diese Geschlechterbarriere zu durchbrechen. Ebenfalls beliebt ist das eher professionelle Verhältnis zwischen Polizist und Polizeihund. In der DDR war die polnische Fernsehserie Vier Panzersoldaten und ein Hund aus den Jahren 1966, 1969 und 1970 ein solcher Hit, dass sie 1975 und 1988 wiederholt wurde. Im Polen laufen die 21 Folgen in jedem Jahr. Der Schäferhund Scharik wird Mitglied der Panzerbesatzung und kämpft im Zweiten Weltkrieg gegen die Wehrmacht. Die drei berühmtesten sechsbeinigen Filmpaare sind aber aus Comicverfilmungen hervorgegangen: Tim und Struppi, Obelix und Idefix und Snoopy und Charlie Brown. Während es sich bei Struppi und Idefix um zwar niedliche aber eher langweilige Knochenkauer handelt, ist Snoopy ein Star. Snoopy ist exzentrisch und clever, er ist eine echte Persönlichkeit. Seine Beziehung zu Charlie Brown ist einzigartig und erforschenswert.
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